Mitarbeiter weltweit

Meiken Buchholz
Meiken Buchholz

Mein Leben läuft meistens zweigeteilt:
In Deutschland bin ich bei der Freien Theologischen Hochschule (FTH) in Gießen als Dozentin für Missionswissenschaft und Interkulturelle Theologie.
Im Frühjahr und Herbst bin ich jeweils 8-10 Wochen auf Taiwan (eine Insel vor Chinas Küste) und unterrichte am China Lutheran Seminary (CLS) in biblischer Theologie und interkultureller Mission. Dort ist es wichtig, nicht "nur" zu unterrichten und einheimische Leiter und Leiterinnen zu schulen, sondern auch mit den vielen liebenswerten Menschen das Leben zu teilen und die Kontakte zu den Gemeinden zu halten. In Taiwan bin ich als Mitarbeiterin einer norwegischen Organisation, mit der wir viele Jahre in dem Land gearbeitet haben (NLM). Darum gehören zu meinen Aufgaben auch einigen Wochen Unterricht an deren theologischer Hochschule in Oslo.

Artikel aus dem Blogarchiv
Gruß von Meiken Buchholz zum Jahresbeginn 2022
Veröffentlicht am 15.01.2022

Meiken Buchholz„Wann reist du denn wieder nach Taiwan?“
So werde ich immer mal wieder gefragt. Danke, für euer Interesse und eure Anteilnahme. Es entscheidet sich immer erst relativ kurzfristig, ob Reisen möglich sind. Auf Taiwan sind die Fallzahlen der Infektionen nach wie vor sehr gering und darum sind die Einreise-Bestimmungen entsprechend streng.
Nun steht fest: Ich werde von Mitte Februar bis Ende April per Internet auf Taiwan unterrichten. Ich bin froh über diese relativ planungssichere Möglichkeit - und zugleich auch gespannt, wie der Kurs laufen wird, denn es muss einiges Material neugestaltet werden für diese Art des Kurses. Es geht um „Narrative Texte im Alten und Neuen Testament“. Der Unterricht wird an drei Abenden (Taiwanzeit) pro Woche stattfinden und so werden vielleicht neben den Studierenden auch manche Gemeindemitarbeiter den Kurs als Weiterbildung belegen.
Mehr als Corona macht in Taiwan das Säbelrasseln Chinas Sorge. Noch sind die meisten meiner Bekannten relativ gelassen, weil man diese Gangart gewohnt ist. Doch der schnelle Verlust der Freiheiten in Hongkong macht schon sehr erschrocken.
Danke, wenn ihr für Frieden in der Region betet und um Weisheit für Taiwans Politiker - und wer immer sonst mit China zu tun hat. Es ist gut zu wissen: Auch in diesen Zeiten und Orten ist Jesus der Herr und er ist am Wirken!

Herzliche Grüße,
Meiken


Matthias und Julia Dietzsch

Hoffnung leben, Hoffnung geben – auf neuen Wegen. Das ist das Motto, unter dem sich das christliche Hilfswerk Kreuz des Südens e.V. in Südamerika engagiert.
Wir, Julia und Matthias Dietzsch, waren von Kreuz des Südens nach Paraguay entsandt und haben als Pflegeeltern 5 Pflegekinder betreut. In den sechs Jahren vor Ort konnten wir ein Schulpatenschaftsprojekt aufbauen und mehrere Projekte von Gemeinden kennen lernen und unterstützen. Daraus entwickelten sich Partnerschaften, so dass wir heute z.B. Freiwillige in paraguayische Projekte entsenden.
Inzwischen leben wir als vierköpfige Familie wieder in Deutschland und haben die Geschäftsführung vom christlichen Hilfswerk Kreuz des Südens e.V. übernommen.

Artikel aus dem Blogarchiv
Bericht von Matthias und Julia Dietzsch
Veröffentlicht am 26.01.2022

Goldmanns

Gut gelandet
Wir freuen uns von Herzen, dass mit Jacqueline und Fabian Goldmann und Chiara All drei neue Freiwillige gut in Paraguay gelandet sind! Jacqueline und Fabian werden an der christlichen Schule Renacer für ein Jahr mitarbeiten. Wir sind schon auf sehr auf ihre Berichte gespannt. Jetzt müssen sie sich erstmal akklimatisieren. Der Temperatur-Unterschied zu hier kann schon mal 40℃ betragen.

Ausblick
Gespannt blicken wir nach vorne: Ende Februar steht für Matthias und ein Vorstandsmitglied von Kreuz des Südens ein Projektbesuch bevor. Zwei Wochen gut gefüllt mit Besuchen, Gesprächen und Austausch sind geplant. Hoffentlich wird all dies möglich sein, ohne dass Reisebeschränkungen, Inzidenzen, Quarantänen… dazwischen kommen.

Hütte

Hoffnung geben
Die Partner vor Ort haben in fünf verschiedenen Orten Weihnachtsaktionen durchgeführt, an Familien Lebensmittelpakte verteilt, Kinderferienspiele veranstaltet und so Hoffnung weitergeben. Uns berühren immer wieder die Zustände, in denen Kinder aufwachsen; bei Manchen hat sich die Armut in der Corona-Zeit noch verschärft.

Der starke Kontrast zwischen dem Leben dort, dem Reichtum und der Verschwendung und der gleichzeitigen Unzufriedenheit vieler Menschen hier stimmt uns immer wieder nachdenklich.
Danke für alle Unterstützung und alle Gebete!

Eure
Julia und Matthias Dietzsch mit Elisa und Rahel


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Ralf und Ursula Lang
Ralf und Ursula Lang

Wir sind Ursula und Ralf. Das Ziel unserer Arbeit mit OM ist es, dynamische Gemeinschaften von Jesus-Nachfolgern zu fördern. Wir haben deshalb zusammen mit unseren beiden Kindern von 2007 bis 2015 in Zentralasien gelebt. Seit unserer Rückkehr nach Deutschland wohnen wir in Mosbach und arbeiten im Heimatbüro von OM.
Ralfs Aufgabe ist hier die Personalbetreuung von Langzeitmitarbeitern in verschiedenen Ländern. Das umfasst sowohl den Bereich "PeopleCare" als auch die administrative Seite der Auslandsaufenthalte.
Ursula arbeitet mit den Mitarbeitern im Ausstiegsprozess. Dazu bietet sie Seminare zur Wiedereingliederung an und pflegt den Kontakt zu Ex-OMern.

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Angela Prinz
Angela Prinz

Fast 30 Jahre lang habe ich mit Wycliff im Tschad gearbeitet. Ich habe daran mitgearbeitet, mit Menschen aus der Volksgruppe der Massalit in ihrer Sprache ein Leselernprogramm auf die Beine zu stellen und Lesematerial zu erstellen. Das geschah und geschieht hauptsächlich in Flüchtlingslagern im Osten des Tschad mit Massalit aus dem Darfur (Sudan).
Seit 2019 bin ich bei Wycliff Deutschland im Personalbereich tätig und unter anderem die Ansprechpartnerin für Interessierte, Bewerber und Kandidaten.

Artikel aus dem Blogarchiv
Gruß von Angela Prinz im Februar 2022
Veröffentlicht am 10.02.2022

Angela PrinzHallo, liebe Gemeinde,

ich grüße euch herzlich am Beginn des neuen Jahres.

Wie geht es mir gerade? Über Langeweile kann ich nicht klagen, eher im Gegenteil. Aber es sind zumeist schöne Gründe, aus denen ich nicht vom Schreibtisch wegkomme: Alle fünf Kandidaten, die 2020 zu Wycliff gekommen sind, hoffen zwischen April und Juli/August auszureisen! Da gibt es vieles zu bedenken, zu besprechen und zu entscheiden - mit den Kandidaten selbst, aber immer wieder auch mit den Kollegen in den Einsatzländern. Das meiste geht per E-Mail oder über Zoom und Co. Wie war das eigentlich, als es diese Kommunikationswerkzeuge noch nicht gab?

Wohin die fünf ziehen? In den Pazifik, in zwei südostasiatische Länder und nach Mosambik - also sehr breit gefächert. Entsprechend unterschiedlich sind auch die Bedingungen vor Ort, auf die die Kandidaten sich vorbereiten. Das gilt sowohl für die Länder selbst als auch für die Kollegen-Teams, die sie dort vorfinden werden.

Mit einem weiteren Kandidaten sind wir in Gesprächen mit unserer Partnerorganisation in zwei möglichen Einsatzländern. Auch das ist ein spannender Prozess. Passt seine Expertise zu dem, was dort gebraucht wird (er ist Ethnologe)? Wird er die nötige fachliche Anleitung haben können? Ist es stimmig für ihn, was das Team und die Lebensbedingungen angeht? Das sind alles wichtige Fragen, für die wir alle immer wieder Weisheit von Gott erbitten.

Und da bin ich auch für euer Gebet sehr dankbar. Betet auch für alle unsere Kandidaten für den Aufbau ihrer Trägerkreise, so dass sie jeweils eine verlässliche Gruppe von Betern und Gebern hinter sich haben, die sich an ihrer Seite in Gottes Mission einsetzen.

Für mich selbst: Seit November bin ich ja nun auch in der Gemeindeleitung und setze mich mit Freude zusammen mit den anderen für unsere Gemeinde ein. Ich merke aber, dass ich nicht mehr so viel Kraft habe wie mit 30, Arbeit und Engagement in der Gemeinde zu stemmen. Betet, dass ich gut mit meinen Kräften haushalten kann.

Mein (Teil-)Renteneintritt ist für August geplant. Da wird mein Zeitplan dann hoffentlich ein bisschen ausgeglichener werden.

Seid herzlich gegrüßt von Angela


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