Nachrichten-Blog

Neuigkeiten von Goldmanns
Mitarbeiter weltweit | Veröffentlicht am 23.06.2022

Hallo Stami

Viele Grüße aus Paraguay. Ein halbes Jahr unseres Freiwilligendienst ist vorbei, und ein halbes Jahr liegt noch vor uns. Wir wohnen bei einer paraguayischen Familie und helfen in einer kleinen christlichen Privatschule mit. Diese wird u.a. von einem engagierten Pastor geleitet, der gerne Probleme angeht und die Situation, vor allem für die Kinder, verbessern will.

In dieser Schule unterrichtet Fabian "Informatik", er zeigt wie man Word, Powerpoint, Excel und die kostenlosen Gegenstücke benutzt. Jacqueline unterrichtet in "Gastronomia", und erklärt, was eine gesunde Ernährung ausmacht. Ansonsten helfen wir noch im Näh- oder Schreinerkurs mit, kümmern uns um die Schulcomputer oder streichen in den Ferien. Einiges ist hier herausfordernd. Spanisch lernen braucht viel Zeit und oft gibt es Spontanität statt Planung.  

An anderem freuen wir uns immer wieder, wie an den tropischen Pflanzen mit den Papageien in den Bäumen oder unsere super liebe Gastfamilie. Wir lernen neue Gerichte kennen (z.B. Mbeju, fettige Stärkefladen, sehr lecker) und reisen durchs Land in Halbwüsten oder zu Indianern.

Wir sind Gott dankbar für die Möglichkeit hier zu sein und vermissen Gießen.

Viele Grüße

Jacqueline und Fabian


Gruß von Angela Prinz im Februar 2022
Mitarbeiter weltweit | Veröffentlicht am 10.02.2022

Angela PrinzHallo, liebe Gemeinde,

ich grüße euch herzlich am Beginn des neuen Jahres.

Wie geht es mir gerade? Über Langeweile kann ich nicht klagen, eher im Gegenteil. Aber es sind zumeist schöne Gründe, aus denen ich nicht vom Schreibtisch wegkomme: Alle fünf Kandidaten, die 2020 zu Wycliff gekommen sind, hoffen zwischen April und Juli/August auszureisen! Da gibt es vieles zu bedenken, zu besprechen und zu entscheiden - mit den Kandidaten selbst, aber immer wieder auch mit den Kollegen in den Einsatzländern. Das meiste geht per E-Mail oder über Zoom und Co. Wie war das eigentlich, als es diese Kommunikationswerkzeuge noch nicht gab?

Wohin die fünf ziehen? In den Pazifik, in zwei südostasiatische Länder und nach Mosambik - also sehr breit gefächert. Entsprechend unterschiedlich sind auch die Bedingungen vor Ort, auf die die Kandidaten sich vorbereiten. Das gilt sowohl für die Länder selbst als auch für die Kollegen-Teams, die sie dort vorfinden werden.

Mit einem weiteren Kandidaten sind wir in Gesprächen mit unserer Partnerorganisation in zwei möglichen Einsatzländern. Auch das ist ein spannender Prozess. Passt seine Expertise zu dem, was dort gebraucht wird (er ist Ethnologe)? Wird er die nötige fachliche Anleitung haben können? Ist es stimmig für ihn, was das Team und die Lebensbedingungen angeht? Das sind alles wichtige Fragen, für die wir alle immer wieder Weisheit von Gott erbitten.

Und da bin ich auch für euer Gebet sehr dankbar. Betet auch für alle unsere Kandidaten für den Aufbau ihrer Trägerkreise, so dass sie jeweils eine verlässliche Gruppe von Betern und Gebern hinter sich haben, die sich an ihrer Seite in Gottes Mission einsetzen.

Für mich selbst: Seit November bin ich ja nun auch in der Gemeindeleitung und setze mich mit Freude zusammen mit den anderen für unsere Gemeinde ein. Ich merke aber, dass ich nicht mehr so viel Kraft habe wie mit 30, Arbeit und Engagement in der Gemeinde zu stemmen. Betet, dass ich gut mit meinen Kräften haushalten kann.

Mein (Teil-)Renteneintritt ist für August geplant. Da wird mein Zeitplan dann hoffentlich ein bisschen ausgeglichener werden.

Seid herzlich gegrüßt von Angela

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Bericht von Matthias und Julia Dietzsch
Mitarbeiter weltweit | Veröffentlicht am 26.01.2022

Goldmanns

Gut gelandet
Wir freuen uns von Herzen, dass mit Jacqueline und Fabian Goldmann und Chiara All drei neue Freiwillige gut in Paraguay gelandet sind! Jacqueline und Fabian werden an der christlichen Schule Renacer für ein Jahr mitarbeiten. Wir sind schon auf sehr auf ihre Berichte gespannt. Jetzt müssen sie sich erstmal akklimatisieren. Der Temperatur-Unterschied zu hier kann schon mal 40℃ betragen.

Ausblick
Gespannt blicken wir nach vorne: Ende Februar steht für Matthias und ein Vorstandsmitglied von Kreuz des Südens ein Projektbesuch bevor. Zwei Wochen gut gefüllt mit Besuchen, Gesprächen und Austausch sind geplant. Hoffentlich wird all dies möglich sein, ohne dass Reisebeschränkungen, Inzidenzen, Quarantänen… dazwischen kommen.

Hütte

Hoffnung geben
Die Partner vor Ort haben in fünf verschiedenen Orten Weihnachtsaktionen durchgeführt, an Familien Lebensmittelpakte verteilt, Kinderferienspiele veranstaltet und so Hoffnung weitergeben. Uns berühren immer wieder die Zustände, in denen Kinder aufwachsen; bei Manchen hat sich die Armut in der Corona-Zeit noch verschärft.

Der starke Kontrast zwischen dem Leben dort, dem Reichtum und der Verschwendung und der gleichzeitigen Unzufriedenheit vieler Menschen hier stimmt uns immer wieder nachdenklich.
Danke für alle Unterstützung und alle Gebete!

Eure
Julia und Matthias Dietzsch mit Elisa und Rahel

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Gruß von Meiken Buchholz zum Jahresbeginn 2022
Mitarbeiter weltweit | Veröffentlicht am 15.01.2022

Meiken Buchholz„Wann reist du denn wieder nach Taiwan?“
So werde ich immer mal wieder gefragt. Danke, für euer Interesse und eure Anteilnahme. Es entscheidet sich immer erst relativ kurzfristig, ob Reisen möglich sind. Auf Taiwan sind die Fallzahlen der Infektionen nach wie vor sehr gering und darum sind die Einreise-Bestimmungen entsprechend streng.
Nun steht fest: Ich werde von Mitte Februar bis Ende April per Internet auf Taiwan unterrichten. Ich bin froh über diese relativ planungssichere Möglichkeit - und zugleich auch gespannt, wie der Kurs laufen wird, denn es muss einiges Material neugestaltet werden für diese Art des Kurses. Es geht um „Narrative Texte im Alten und Neuen Testament“. Der Unterricht wird an drei Abenden (Taiwanzeit) pro Woche stattfinden und so werden vielleicht neben den Studierenden auch manche Gemeindemitarbeiter den Kurs als Weiterbildung belegen.
Mehr als Corona macht in Taiwan das Säbelrasseln Chinas Sorge. Noch sind die meisten meiner Bekannten relativ gelassen, weil man diese Gangart gewohnt ist. Doch der schnelle Verlust der Freiheiten in Hongkong macht schon sehr erschrocken.
Danke, wenn ihr für Frieden in der Region betet und um Weisheit für Taiwans Politiker - und wer immer sonst mit China zu tun hat. Es ist gut zu wissen: Auch in diesen Zeiten und Orten ist Jesus der Herr und er ist am Wirken!

Herzliche Grüße,
Meiken

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